IT-Recht-Anwälte

Glossar

Recht auf Datenübertragbarkeit

Wer einem Unternehmen Daten zur Verfügung gestellt hat, kann sie in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zurückverlangen und, wo technisch möglich, direkt zu einem anderen Anbieter übertragen lassen. Das Recht gilt nur für auf Einwilligung oder Vertrag beruhende, automatisierte Verarbeitungen.

Begriff
Recht auf Datenübertragbarkeit
Stand
12. September 2026

Was dahinter steckt

Rechtsgrundlage ist Artikel 20 Datenschutz-Grundverordnung. Es soll den Wechsel zwischen konkurrierenden Diensten erleichtern, etwa zwischen Cloud-Speichern oder Kommunikationsplattformen, ohne dass Kunden ihre eigenen Daten neu erfassen müssen.

Das Recht berührt das Löschungsrecht nicht und gilt nicht für Verarbeitungen im öffentlichen Interesse oder bei Ausübung öffentlicher Gewalt.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Artikel 20 DSGVO, Recht auf Datenübertragbarkeit, Redaktion dsgvo-gesetz.de, Verordnungstext (EU) 2016/679,

Einsatz von Sprachmodellen

Die Fließtexte dieser Seiten (Überschriften, Beschreibungen, Ratgeber- und Glossarinhalte) entstehen mit Unterstützung von Sprachmodellen und werden vor der Veröffentlichung geprüft. Die Hero-Bilder sind mit einem Bildmodell erzeugt. Name, Anschrift und Kontaktdaten der Kanzleien stammen unverändert aus OpenStreetMap. Ob eine Website IT-Recht nennt, entscheidet ein Skript nach festen Suchmustern; die Muster sind mit Hilfe eines Sprachmodells entworfen und an Stichproben geprüft. Kein Modell ergänzt ein Rechtsgebiet, das die Website nicht nennt.

Korrekturweg

Eine falsche Anschrift, eine geschlossene Kanzlei oder eine Kanzlei, die kein IT-Recht mehr anbietet, melden Sie über das Kontaktformular. Wir prüfen die Meldung an der Website der Kanzlei und an OpenStreetMap und berichtigen belegte Fehler auf der betroffenen Seite.

Stand dieser Angaben: 12. September 2026.